Ursachen

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ID #1007

Fußpilz

Definition

Der Fußpilz wird eine Pilzinfektion mit den Dermatophyten ( Hautpilzen oder Fadenpilze ) am Fuß genannt. In der Medizin wird er als Tinea pedis bezeichnet. Hauptsächlich sind die Zehenzwischenräume betroffen.

Die Dermatophyten können jedoch jede Hornhaut ansiedeln, wie zum Beispiel Haut, Nägel, Haare usw.

Fußpilz ist von Mensch zu Mensch ansteckend und deshalb auch weit verbreitet. In Deutschland leiden etwa zehn Millionen Menschen an der Krankheit, wobei sich nur jeder Zehnte davon in eine Therapie begibt.

Symptome

Die charakteristischen Symptome eines Fußpilzes sind:

  • Blasenbildung
  • Rötung
  • Juckreiz
  • Schuppung
  • Brennen
  • Nässen
  • zusätzliche Entzündungen

Diagnose

In den meisten Fällen ist eine Diagnose durch die typischen Beschwerden zu stellen.

Sollte sich der Arzt jedoch nicht sicher sein, so wird er mit Hilfe eines Skalpells einige Schuppen von der betroffenen Stelle abschaben und unter einem Mikroskop begutachten. Zudem schickt er ein Teil der Hautprobe in ein Labor, wo man durch das Erstellen einer Pilzkultur die genaue Bestimmung des Pilzes festgestellt werden kann.

Vorbeugung

  • Ein warm- feuchtes Milieu begünstigt die Verbreitung der Pilze. Von daher ist es sehr ratsam, dort wo viele Menschen barfuss gehen, zum Beispiel in Schwimmbädern, in der Sauna, in Hotelzimmern usw.  Badeschuhe oder Hausschuhe zu tragen.
  • Außerdem tritt der Fußpilz häufiger bei Menschen auf, die viel Schwitzen, vor allem aber an den Füßen. Von daher sollte auf jeden Fall ein zu enges oder luftundurchlässiges Schuhwerk oder Strümpfe vermieden werden.
  • Die benutzten Schuhe sollten regelmäßig mit einem Desinfektions- - Spray eingesprüht werden und genügend trocken gelassen werden.
  • Waschen Sie Ihre Strümpfe und Socken bei mindestens 60 Grad Celsius, damit die Pilzsporen beseitigt werden
  • Diabetiker und Menschen, die eine Fußfehlstellung haben sollten regelmäßig die Zehzwischenräume nachschauen, da diese häufiger betroffen sind

Therapie

Den Fußpilz bekämpft man in der Regel mit lokalen Antimykotika, dies sind Arzneimittel gegen Pilzinfektionen. Zur äußerlichen Anwendung kommen hier Creme, Salben oder Puder in Frage. Sollte es jedoch zu keiner Besserung oder zu größerer Ausbreitung des Pilzes kommen, so können auch Antimykotika in Tablettenform gegeben werden.

Außerdem sollten Sie darauf achten, dass Ihre Füße stets sauber und vor allem trocken sind. Eine zusätzliche Empfehlung ist die Desinfektion der bereits getragenen Schuhe und der Socken

Verlauf

Fußpilz ist gut behandelbar. Sie sollten jedoch unbedingt einen Arzt aufsuchen, vor allem, wenn Sie die Beschwerden zum ersten Mal haben, um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um einen Fußpilz handelt. Mithilfe eines Antimykotika werden die mühsamen Symptome rasch verschwinden. Danach sollte jedoch auf eine gezielte Vorbeugung geachtet werden.

Unterzieht man sich jedoch keiner Therapie, so ist s äußerst unwahrscheinlich, dass sich der Fußpilz alleine wieder zurückzieht. Im Gegenteil: er breitet sich weiter aus und befällt vermutlich noch die Nägel.

© hautausschlag.at

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Letzte Änderung des Artikels: 2010-06-12 02:38
Autor: admin
Revision: 1.1

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